Standort: In der Ortsmitte von Echsenbach, gegenüber dem Feuerwehrhaus
Grundstück: Nr. 194, KG Echsenbach
Beschreibung: Eine 5,0 x 3,5 m große und 25 cm dicke und 11 Tonnen schwere Betonplatte mit vertikalem Schattenstab mit Kugelnodus. Auf der Betonplatte sind die Stunden- und Tageslinien sowie die Tierkreissymbole und die römischen Stundenzahlen ersichtlich.
Im Jahr 2025 feiert Echsenbach sein 850jähriges Bestehen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1175, als der Lehensritter Hadmar von Ochsenbach in einer Schenkungsurkunde an das Stift Zwettl erstmals erwähnt wurde. Zum Jubiläum wurde diese Sonnenuhr geschaffen.
Funktion der Sonnenuhr:
Die Sonnenuhr zeigt an Hand der geraden Stundenlinien die „Wahre Ortszeit“ (WOZ), die sich leicht von der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) unterscheidet. Um 12 Uhr WOZ steht die Sonne genau im Süden – in Echsenbach rund 52 Sekunden früher als in der Stadt Gmünd, die exakt am 15. östlichen Längengrad liegt.
Neben den Stunden zeigt die Sonnenuhr zwischen den gekrümmten Tageslinien mit Hilfe eines kleinen Kugel-Schattens (Nodus) auch das gerade geltende Tierkreiszeichen und somit das ungefähre Datum an.